Maßnahmenplan für Personalengpässe

Um eine gute pädagogische Betreuung unserer Kinder in der KiTa Altes Gymnasium, Abenteuerland zu gewährleisten, müssen in der Gestaltung des Dienstplanes auch eventuelle Personalengpässe Beachtung finden. Durch das Fehlen mehrerer pädagogischer Fachkräfte durch zum Beispiel: Urlaub, Fortbildung, Krankheit oder Beschäftigungsverbot ergeben sich Engpässe im Tagesablauf der Kindertagesstätte.

 

Um auf mögliche Personalengpässe gut vorbereitet zu sein, hat das Team unserer KiTa in Zusammenarbeit mit dem Träger und in Abstimmung mit dem Elternausschuss einen Maßnahmenplan erstellt. Dieser ist in der Konzeption verankert und in mehrere Stufen eingeteilt, damit wir im Bedarfsfall schnell handlungsfähig sein können:


1. Stufe (keine Maßnahme erforderlich):

  • Ausfall einer Fachkraft in einem Funktionsraum, kann durch Zusammenlegung oder Schließung von Lernwerkstätten aufgefangen werden

2. Stufe:

  • Einsatz einer Springerkraft
  • Verschiebung / Verkürzung der Mittagspause der Mitarbeiter

  • Ausfall von Verfügungszeiten der Mitarbeiter

  • Zusammenlegung / Schließung von Lernwerkstätten

  • Aufstockung der Arbeitszeit von Teilzeitkräften

  • Aufstockung der Arbeitszeit von Ganztagskräften (Abdeckung von Randzeiten)

  • Verringerung des pädagogischen Angebots (Ausfall von Exkursionen, Feste, Veranstaltungen, Waldtagen, usw.)

  • Absagen und Verschiebungen von Aufnahme-, Entwicklungs- und Elterngesprächen

  • Überprüfung der Teilnahme der Mitarbeiter an Fortbildungen, Arbeitskreisen oder ähnlichen dienstlichen Veranstaltungen

  • Stornierung von Überstundenabbau

  • Unterstützung durch Mitarbeiter der KiTa Altes Gymnasium

 

3. Stufe (Meldung an Träger, Jugendamt und Landesjugendamt):

  • Verschiebung von Neuaufnahmen / Eingewöhnungen

  • Keine Betreuung von Kindern mit Mehrbetreuungsaufwand

  • Reduzierung der Betreuung von Teilzeitkindern von nicht berufstätigen Eltern (Ganztagsbetreuung wird so lange wie möglich aufrechterhalten)

  • Verkürzung der Öffnungszeiten

  • Einrichten von Notgruppen (Verringerung der GZ-Plätze) in Absprache mit den Eltern, täglicher Wechsel für die betroffenen Familien möglich

4. Stufe (Meldung an Träger, Jugendamt und Landesjugendamt):

  • Schließung der Einrichtung

 

Dieser Maßnahmenplan wird jedes Jahr neu überprüft, da sich der Personalschlüssel auf Grund des Controllings oder durch Integrationsmaßnahmen verändern kann.